PRIVATBEREICH

Die Piktogramme zeigen an, für welchen Bereich die Verlegung des Teppichbodens geeignet ist. Das jeweilige Haussymbol (in diesem Fall Privathaus) und die Anzahl der angegebenen stehenden Personen symbolisieren seine Beanspruchbarkeit.

Insgesamt werden fünf Einsatzbereiche unterschieden. Jeder dieser Bereiche muss bestimmte Werte für die Beanspruchung erfüllen

A
geringe oder zeitweise Nutzung (21)
B
mittlerer Nutzung (22)
D
intensiver Nutzung (23)

OBJEKTBEREICH

Die Piktogramme zeigen an, für welchen Bereich die Verlegung des Teppichbodens geeignet ist. Das jeweilige Haussymbol (in diesem Fall gewerbliches Objekt) und die Anzahl der angegebenen stehenden Personen symbolisieren seine Beanspruchbarkeit.

Insgesamt werden fünf Einsatzbereiche unterschieden. Jeder dieser Bereiche muss bestimmte Werte für die Beanspruchung erfüllen

E
geringer oder zeitweiser Nutzung (31)
F
G

KOMFORTKLASSEN

Der Komfort wird im Wesentlichen durch die Dichte und Höhe der Polschicht und die Noppenzahl bestimmt. An der Zahl der Krönchen im unteren Teil des Piktogramms erkennt man, wie hochwertig die Ware ist. Je mehr Krönchen, desto mehr Polmaterial ist in den Teppichboden eingearbeitet.

k
Luxury class 1
l
Luxury class 2
m
Luxury class 3
n
Luxury class 4
o
Luxury class 5

ZUSATZEIGNUNGEN

Die Zusatzeignungen geben Auskunft über besondere Qualifikationen des Teppichbodens. Es sind zu nennen:

  • die Stuhlrolleneignung, besonders wichtig, wenn der Teppichboden in einem Arbeitszimmer oder einem geschäftlich genutzten Büro verlegt werden soll
  • die Treppeneignung, wenn der Teppichboden auf eine Treppe gelegt werden soll
  • die Eignung für Fußbodenheizung
  • die Antistatik des Teppichbodens, besonders wichtig, wenn der Teppichboden in EDV-Räume gelegt werden soll.
  • die Schnittkantenfestigkeit bezeichnet die Stabilität von Schnittkanten textiler Bodenbeläge. Es wird verwendet, wenn die Schnittkanten und Nähte von Bodenbelägen nicht ausfransen und daher besser und leichter zu verarbeiten sind.
  • die Dimensionsstabilität weist die Maßbeständigkeit von Textilien nach einer Feucht- oder Naßbehandlung aus. Bei Teppichböden mit diesem Piktogramm findet nach der Behandlung weder eine Vergrößerung (Längung) noch eine Verkleinerung (Schrumpfung) der Fläche statt.

Die Zusatzeignungen: Stuhlrolle, Treppe, Fußbodenheizung, Antistatik, Schnittkantenfestigkeit und Dimensionsstabilität sind durch einfache Symbole visualisiert, wobei Stuhlrolle und Treppe ggf. durch den Hinweis wohnen, sichtbar als kleines zusätzliches Haussymbol im Piktogramm oben links, eingeschränkt werden. Ist kein Hinweis vorhanden, gilt automatisch die Eignung für Wohn- und Objektbereich.

f

Stuhlrolle

gelegentlich

g

Stuhlrolle

ständig

h

Treppeneignung

gelegentlich

i

Treppeneignung

ständig

e

Fussbodenheizung

j

Schnittkante

Z

Rutschsicherheit

gelegentlich

L

Antistatik

Die DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) versteht sich als ein gemeinnütziger Verein zur Förderung des nachhaltigen Bauens und Betreibens der gebauten Umwelt. Die DGNB ist nicht vorrangig ökologischen oder ökonomischen, sondern gesellschaftlichen Zielen verpflichtet. Sie ist eine von ihren Mitgliedern getragene Organisation, die Nachhaltigkeit auch als Ausweitung des Demokratieverständnisses auf künftige Generationen begreift.

Die DGNB System bewertet Bauprodukte nach bestimmten Kriterien und stellt je nach Erfüllungsgrad eine Auszeichnung in Bronze, Silber Gold oder Platin aus.

Das CRI = Carpet and Rug Institut in Alabama vergibt das Green Label Plus Zertifikat. Diese gibt Auskunft darüber, wie viele Schadstoffe im Teppichenthalten sind.

Besteht der Teppichboden die Prüfkriterien des CRI erhält er ein Green Label plus Zertifikat.

Die Grenzwertkriterien des CRI sind bis auf die für Formaldehyd, hier sind nur 9µg/m³ nach 24h erlaubt statt der beim GUT erlaubten 10µg/m³ nach 72h, ähnlich denen der GUT .

Green Label Zertifikate für Teppiche sind wichtig um in s.g. Grüne Gebäude, die nach dem LEED Verfahren gebaut /renoviert werden, zu kommen.

Das CE-Kennzeichen (CE steht für „Communautés Européenes“ und bedeutet „Europäische Gemeinschaften“) ist ein Kennzeichen der Europäischen Union. Es ist ein Hauptindikator für die Konformität eines Produkts mit den geltenden rechtlichen Bestimmungen der EU.

Basis für die CE Kennzeichnung ist die Leistungserklärung (DOP) des Herstellers.

Der Blaue Engel kennzeichnet gesundheitlich unbedenkliche und geruchsarme textile Bodenbeläge, die aus schadstoffarmen Werkstoffen und Materialien hergestellt werden und keine für die Verwertung problematischen Schadstoffe enthalten. Es gelten u.a. folgende Kriterien:

Wird derzeitig nur für die elastischen Bodenbeläge RE/COVER green genutzt.

2001 wurde das U.S.- amerikanische Greenguard Environmental Institute (GEI) durch Dr. Marilyn S. Black gegründet mit dem Ziel, gesündere Innenumgebungen durch die Reduzierung von Schadstoffbelastungen und Emissionen in Innenräumen zu schaffen.

Das weltweit vertretene und anerkannte GEI bietet folgende Programme zur Zertifizierung an: die GREENGUARD Indoor Air-Quality-Zertifizierung, die GREENGUARD Children&Schools'-Zertifizierung, GREENGUARD PremierZertifizierung sowie die GREENGUARD Building ConstructionSM Certification. Außerdem kann beim GEI eine Umweltdeklaration für formaldehydfreie Produkte erworben werden.

Die Prüfmethoden des GEI befolgen zum Beispiel die der californischen Section 1350, des Blauen Engels oder der ISO 16000, welche die in Deutschland gesetzlich vorgeschriebenen Methodik ist, die auch der Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten (AgBB) bzw. das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) zu Grunde legen.

Wird derzeitig nur für die elastischen Bodenbeläge RE/COVER green genutzt.

Drei Vorteile, ein Gütesiegel.
Das Wohlbefinden und die Gesundheit der Kunden in deren Zuhause liegen Vorwerk seit jeher am Herzen. Das Unternehmen hat die Produktion von umwelt- und gesundheitsbewussten Produkten zu einem wesentlichen Bestandteil der Unternehmensphilosophie erklärt:

Hochwertige Teppichböden und -fliesen für ein Plus an Lebensqualität.
Das Gütesiegel Life Balance ist Beleg für den umfassenden Ansatz der Vorwerk Teppichwerke, nachhaltige, gesundheits- und auch umweltbewusste Produkte über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg anzubieten.
Das Gütesiegel Life Balance steht für:

- Schadstoffgeprüft, Feinstaubgeprüft und für Allergiker empfohlene Qualität

- Bestätigt durch unabhängige Prüfinstitute

- Hohe Qualitätsstandards und umfassende Prüfungskriterien

Dieses gilt für alle Vorwerk Teppichboden- und Fliesenkollektionen

Ziel der GUT (Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden e.V ist es, den Umwelt- und Verbraucherschutz während des gesamten Lebenszyklus eines textilen Bodenbelages -von der Produktion bis hin zur Verlegung, vom Gebrauch bis hin zum Recycling- kontinuierlich zu optimieren.

Die europäische Teppichindustrie hat, durch Gründung der GUT und durch kontinuierliche Entwicklung ihrer Umweltziele, die Umweltstandards für die Bodenbelagsindustrie revolutioniert.

In Zusammenarbeit mit offiziell anerkannten Prüfinstituten in ganz Europa werden regelmäßige Produktprüfungen auf Grundlage strenger Kriterien durchgeführt.

Darüber hinaus fördert die GUT umweltfreundliche Lösungen für die Verlegung von Teppichböden und bietet objektive Informationen zu allen Fragen rund um den Teppichboden.

Die intensive Produktprüfung auf Chemikalien und Emissionen ist die Basis für den Verbraucherschutz.

Der TÜV Hessen und die Textiles & Flooring Institute GmbH (TFI) zertifizieren gemeinsam Bodenbeläge und damit in Zusammenhang stehende Produkte wahlweise nach Qualitäts- und Umweltkriterien oder nur Umweltkriterien. Die Basis bildet dabei der gesamte Lebenszyklus eines Produktes (Rohstoffe, Herstellung, Produkte, Installation, Nutzung und Entsorgung).

Ziel ist die Bewertung der Produkte unter qualitativen, gesundheitlichen und ökologischen Gesichtspunkten. Hierzu wurden Rahmenbedingungen festgelegt, denen alle Produkte genügen müssen. Schließlich sind für jede Produktgruppe detaillierte Anforderungskriterien formuliert. Als Grenzwerte werden die der GUT angenommen.

Produkte, die unter gesundheitlichen Gesichtspunkten bedenklich sind, können grundsätzlich nicht zertifiziert werden.

Label zur französische VOC-Verordnung für Bauprodukte sowie Einrichtungs- und Ausstattungsmaterialien

Seit 1. Januar 2012 müssen Bauprodukte sowie Einrichtungs- und Ausstattungsmaterialien, die neu auf den französischen Markt kommen, hinsichtlich ihrer Emissionen klassifiziert und gekennzeichnet werden. Das ist im Décret n° 2011-321 festgelegt, das die französische Regierung am 25. März 2011 veröffentlicht hat. Die VOC Prüfungsgrundlagen entsprechen dem deutschen AgBB